Jahresbericht 2005 des BUND Darmstadt

Hier können Sie sich den Jahresbericht des BUNDjahres 2005/2006 zur Jahreshauptversammlung am 15. Februar 2006 runterladen:
Jahres-Kurz-Bericht 2005/2006 des BUND Darmstadt, .pdf-Datei, ca. 50 KB

Jahresbericht 2005 des BUND Darmstadt

Tätigkeiten und Aktionen von Vorstand und Arbeitsgruppen in Stichworten

Kinder- und Jugendarbeit

Für Kinder von 5 bis 10 Jahren gibt es wegen der großen Nachfrage zwei Treffen:14-tägig dienstags und mittwochs.
Die BetreuerInnen: Simon Hülsbömer, Danny Schreyer, Didi Meyhöfer,  www.kinderumweltgruppe.de.

Auch 2005 waren die BUNDangebote beim Darmstädter Umweltdiplom für Kinder des vierten bis sechsten Schuljahrs sehr gut nachgefragt. Daher werden einige Angebote auch gesondert für Gruppen angeboten.


Werbung für Biohöfe

Der BUND erstellte eine Broschüre mit einer Übersicht über Direktvermarkter landwirtschaftlicher Produkte in Darmstadt und Umgebung.

Geschirrverleih

Erhältlich sind weißes und buntes Speise- und Kaffeegeschirr, Isolierkannen, Bestecke, Vorlegeteile und Gläser für verschiedene Gelegenheiten. Kontakt Uli Kroeker, Telefon 06151 373704; eMail ulrich.kroeker@bund.net

Wespenberatung

Zahlreiche besorgte Anfragen konnten beantwortet und dadurch wieder etliche Völker gerettet werden. Auch Hornissen und Hummelnester konnten gerettet werden. Kontakt, Brigitte Martin, eMail brigitte.martin@bund.net.

Das BUND-Faltblatt mit den wichtigsten Hinweisen leistete gute Dienste bei der Beratung. Es steht im Bereich „Service“ im neuen Internetauftritt des BUND Darmstadt als Download zur Verfügung: www.bund-darmstadt.de


Verleih Strommessgerät

Als neuen Service bietet der BUND ein Strommessgerät zum Verleih an.
Kontakt: Stefan Spiekermann, Tel. 06151 918653, stefan.spiekermann@bund.net.
Zu diesem Service passt, dass der BUND Darmstadt ebenfalls zum BUNDschwerpunkt Klimaschutz verstärkt Veranstaltungen durchführen wird.


Besondere Veranstaltungsangebote für Gruppen

Ebenfalls als neuen Service bietet der BUND an, für Gruppen von Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen Vorträge und Veranstaltungen aus dem BUNDangebot zu organisieren und durchzuführen;
mehr Infos Brigitte Martin,
eMail brigitte.martin@bund.net.


Amphibien

Reparaturen und Pflegearbeiten an der Straßen-Schutzanlage an der Weiterstädter Landstraße in Arheilgen, hauptsächlich für Erdkröten.
Der Bau der Anlage an der Parkstraße in Kranichstein ist vollendet. Frohe Botschaft: die Anlage bestand ihren ersten Testeinsatz für Jungtiere.
Beim Kröten- und Molchvorkommen in der Panzerwaschanlage der Kelly Barracks an der verlängerten Kleyerstraße läuft die Umsiedlung in einen Ausgleichsteich im nahe gelegenen Wald planmäßig. Damit sind bereits im zweiten Jahr viele hundert Jungmolche und viele tausend Jungkröten aus dem Teich an Land gegangen. Die Umsiedlungsaktion, die von BUND-Mitglied Thomas Bobbe geleitet wird, soll auf jeden Fall im nächsten Jahr weitergeführt werden. Danach wird in Zusammenarbeit mit dem Umweltamt der Stadt Darmstadt geprüft, ob die Aktion verlängert wird. Wie schon im ersten Jahr waren auch 2005 viele freiwillige Helferinnen und Helfer, darunter zahlreiche BUND-Mitglieder, im Einsatz. Natürlich werden auch im Jahr 2006 wieder Freiwillige gesucht, die helfen möchten.
Kontakt: stefan.spiekermann (at) bund.net


Lokale Agenda 21 Darmstadt

Durch die verbesserte Personalausstattung des Agenda-Büros durch Stadtrat Klaus Feuchtinger ist neuer Schwung in städtische Agenda-Aktivitäten gekommen. Der BUND unterstützt die Themengruppen, um die Projekte voran zu bringen.

Flughafenausbau Frankfurt

Schwerpunkt der BUNDarbeit in Darmstadt: Unterschriftensammlung gegen den Flughafenausbau, Hilfe bei individuellen Stellungnahmen sowie Information der Öffentlichkeit über die Verfahren: durch Themenabende wie mit der TG Fluglärm der LA 21 Darmstadt, der Volkshochschule sowie an Infoständen sowie Teilnahme am Erörterungstermin;
Kontakt: Brigitte Martin, Tel. 06151 37931, eMail brigitte.martin@bund.net


Feinstaub und Lärm

Das Thema Feinstaub wird vom BUND zusammen mit einer Gruppe der LA21 bearbeitet. Erfolge erzielten wir mit Verbesserungen am Aktionsplan - die Innenstadt wird beispielsweise für nächtlichen Lkw-Verkehr gesperrt - allerdings müssen weitere Schritte erfolgen, um die Gesundheitsgefahren weiter zu senken und die in den folgenden Jahren strengeren Grenzwerte auch für Stickoxide einzuhalten.

Lärmminderungsplanung
In Darmstadt sind das Vermessungsamt und die Abteilung Umwelt des Amtes für Grünflächen- und Umweltamtes dabei, die erforderlichen Daten zu erfassen. Der BUND fordert, die Bürger frühzeitig mit ein zu beziehen und beteiligt sich an der Lärmminderungsplanung u. a. in der LA21.

Kontakt: brigitte.martin (at) bund.net


Wasser und Gewässer

Zum Darmbach ist positiv zu berichten, dass die Planungen für die Abschnitte Vivarium/Lichtwiese, Meiereibach, Botanischer Garten bis Woog und Woog bis Carl-Schenck-Ring relativ weit vorangetrieben wurden und im Planungsbeirat zu großen Teilen schon Zustimmung gefunden haben. Leider ist die Finanzierung der Gesamtmaßnahme ins Stocken geraten, da durch die Herausnahme des Darmbaches aus dem Gebührenhaushalt „Stadtentwässerung“ diese Gebühren steigen werden, was politisch aufgrund der zurückliegenden Querelen gefürchtet wird.

Fahrradklimatest und umweltverträglicher Verkehr

Der BUND warb für die Teilnahme am Fahrradklimatest. Bei der Umfrage, wie fahrradfreundlich Deutschlands Städte sind, landete Darmstadt in der Kategorie der Städte bis 200.000 Einwohner auf Platz 15 von 21. Der BUND wird sich an den Aktivitäten zu „Clever mobil“ der LA21 beteiligen.

Bauvorhaben in Darmstadt

Gefordert wird bei der geplanten Erweiterung der Gesellschaft für Schwerionenforschung (GSI) im Nordosten Darmstadts, den Natur- und Flächenverbrauch möglichst gering zu halten und zeitgleich mit der langen Bauphase (acht Jahre) und damit im Vorlauf mit Ausgleichsmaßnahmen zu beginnen. Die enorme Wärmeenergie, die bei den Experimenten frei wird, sollte außerdem vollständig zurück gewonnen werden.

Bei den Planungen zur Nordostumgehung gilt die grundsätzliche Position, dass keine neuen Straßenkapazitäten geschaffen werden sollten, da diese auch immer wieder zusätzlichen Verkehr anziehen. Der BUND fordert, dass zunächst nachgewiesen werden muss, dass Lärm und Verkehr in der Innenstadt tatsächlich verringert werden. Denn sonst ist der Eingriff in die Natur nicht zu rechtfertigen.

Frankfurter Landstraße Arheilgen: Die Straßenbahnstrecke nach Arheilgen zweigleisig auszubauen und in diesem Zusammenhang bis zum Ortsausgang von Arheilgen zu verlängern, wird seitens des BUND grundsätzlich unterstützt.


Öffentlichkeitsarbeit

Die Website www.bund-darmstadt.de dient dem schnellen Überblick über Veranstaltungen, Mitmachaktionen, Service, Themen und Möglichkeiten sich zu engagieren.

Der Infokasten in der Wenckstraße wurde erneuert und wird ständig aktualisiert.

Regelmäßige Veranstaltungen im Rahmen des Volkshochschulprogramms, Infostände sowie Informationsabende; Pressearbeit; die Mitgliederzeitschrift umweltfairbund und ein kostenloser Infobrief per E-Mail für alle Interessierten.


BUNDtreff

Gemeinsame Nutzung mit Greenpeace Darmstadt. Neue preisgünstige und gut gelegene Räume kommen weiterhin als Alternative in Betracht, gleichzeitig wird eine Renovierung der Räume in der Lauteschlägerstraße 24 geprüft.

Kontakt für Informationen und zum Mitmachen:

Weitere Informationen erhalten Sie gerne bei den für alle Interessierten offenen Treffen des BUND Darmstadt.


Mehr Infos und Kontaktadressen:
www.bund-darmstadt.de

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Wir laden Sie herzlich ein, bei unserem freiwilligem Tun mitzumachen.



Direkt zur Online-Spende! (Foto: eyewire, fotolia.com)
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Buchtitel: Vom Todesstreifen zur Lebenslinie - Wartburg-Werra-Rhön - Buchreihe zum Grünen Band von Reiner Cornelius

... zum Grünen Band des Lebens. Mehr zur Buchreihe (6 Bände) hier... Eindrucksvolle Bilder und Texte von Reiner Cornelius, dem BUND- Beauftragen für das Grüne Band.

Mehr unter Aktiv werden...
  • 89 % der Deutschen bewerten den Naturschutz als wichtige politische Aufgabe
  • 90 % wünschen stärkeren Schutz der Meere vor Überfischung
  • 87 % lehnen gentechnisch veränderte Organismen in der Landwirtschaft ab
  • 68 % fürchten um intakte Natur für ihre Kinder und Enkelkinder *

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* Quelle: "Naturbewusstseinsstudie für Deutschland", Bundesamt für Naturschutz 2010 im Auftrag des Bundesumweltministeriums

Blaumeise schaut aus ihrem Nistkasten, Bild Viktor Stolarski, pixelio.de
Foto: Viktor Stolarski, pixelio.de

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