BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


Inhaltsverzeichnis

Igel richtig schützen – nur wenige Igel brauchen Hilfe im Herbst

Igel auf Wiese

Bitte beachten: Jungigel gehören nach draußen

Als Regel gilt: Jungigel (auch knapp unter 300 Gramm) im Herbst sollten in ihrem Revier bleiben dürfen. Meist ist es falsch verstandene Tierliebe sie zu sich ins warme Haus zu holen, um sie dort durch den Winter zu pflegen. Wenn Sie also im September oder Oktober bei normalem Witterungsverlauf (Jung)-Igel im Garten finden, so können Sie sie gerne draußen zufüttern (Hinweise siehe unten), aber nur in den seltensten Fällen - bei offensichtlichen Krankheiten, frischen Wunden oder bei extremem Parasitenbefall (siehe unten) - ist es für den Igel förderlich, aus seinem Revier entfernt oder ins Haus geholt zu werden.

Finden Sie einen solch kleinen und gesunden Igel in der Dämmerung oder nachts auf der Straße, setzen Sie ihn ins nächste Gebüsch oder in den nächsten (naturnahen) Garten in der Nähe. Igel legen in einer Nacht manchmal drei bis vier Kilometer Wegstrecke auf der Suche nach Nahrung zurück. Auch vermeintlich verwaiste Junge im August/ Anfang September werden oftmals noch gesäugt. In dieser Zeit sind sie oft mit ihren Geschwistern unterwegs. Ein Schälchen Katzennassfutter für die Mutter wird gerne genommen.

Das heißt: Je nachdem, wo Sie wohnen - ob im Flachland (wie hier in und um Darmstadt) oder im Mittel- bzw. Hoch-Gebirge mit den jahreszeitlich entsprechenden Temperaturen - sollten auch kleine Igel bis ab knapp 300 Gramm nur  dann artgerecht drinnen gepflegt werden, wenn es in der Nacht und am Tag Temperaturen um 5 Grad (tagsüber maximal 10 Grad Celsius) hat. In Darmstadt ist das in der Regel nicht vor Ende November der Fall.

Kleinere Igel unter 300 Gramm gehörenfachkundig gepflegt. Sie brauchen Wärme zum Gewichtzulegen.

Weitere Hinweise finden Sie im folgenden Text.

Zusammenfassung dieser Seite rund um den Igel

Die Welt des Igels ist schon lange nicht mehr in Ordnung. Sein eigentlicher Lebensraum, die Feldflur, ist ausgeräumt, und menschliche Siedlungen sind heute sein allerletztes Rückzugsgebiet. Das freche Gesicht des Igels mit den lustigen Knopfaugen hat es uns angetan und weckt das Bedürfnis, ihm zu helfen. Dabei ist es allerdings kaum sinnvoll - von wenigen Ausnahmen abgesehen - Igel über den Winter aufzunehmen und durchzufüttern. Meist hat das Tier in Freiheit die größeren Überlebenschancen.

Lange Zeit galt die Überwinterung kleiner Igel im Haus als wirksame Überlebenshilfe. Aber die gut gemeinten Aktionen erwiesen sich als wenig sinnvoll, da es sich zeigte, dass durch die Überwinterung im Haus oder auf einer Igelstation ein gesunder Igel schlechtere Überlebenschancen hat als seine frei lebenden Artgenossen. Gezielte Hilfe ist nur bei kranken bzw. extrem untergewichtigen Igeln (insbesondere im Herbst) für deren Überleben angebracht.

Was ein Igel wirklich braucht, sind bessere Lebensräume. Er braucht Unterschlüpfe: Dichtes Gebüsch, große Laub- und Reisighaufen, trockene Hohlräume unter Holzstapeln, Steinhaufen, Baumwurzeln, Gartenhäuschen oder Treppen. Und der Igel braucht etwas zu fressen. Auf seinem Speiseplan steht allerlei aus dem naturfreundlichen Garten: Käfer, Raupen, Regenwürmer, Tausendfüßler, Schnecken und ähnliches Kleingetier und außerdem Aas. Mitunter vergreift er sich auch an Hunde- und Katzenfutter aus draußen stehenden Näpfen. Schließlich benötigt er noch Durchschlüpfe zu anderen Gärten, da er auf der Nahrungssuche große Gebiete durchstreifen muss. Und was er gar nicht verträgt, das ist chemisches Gift im Garten.

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Igel sind Wildtiere und stehen unter Naturschutz

Igel sind Wildtiere und stehen somit wie alle anderen Wildtiere auch unter Naturschutz. Es ist verboten, sie zu fangen (auch nicht vorübergehend zu Anschauungszwecken) und sie wie Haustiere zu halten.

Jeder Tierfreund, der einem Igel helfen möchte, soll wissen:

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Vermeidung von Gefahren für Igel im Garten und am Haus

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Etwas Biologie - Wie leben Igel eigentlich?

Ursprünglich lebte der Igel, genauer gesagt der mitteleuropäische Braunbrust-Igel (Eraceus europaeus) in dichten Laub- und Mischwäldern, an Waldrändern und in Gebüschen. Durch die Intensivierung der Landnutzung wurde er immer mehr in die Parks und Gärten der Siedlungen verdrängt. Den Tag verbringen die dämmerungs- und nachtaktiven Tiere in wechselnden „Tagesnestern" unter Sträuchern oder in Laubhaufen.

Igel sind von Natur aus Einzelgänger, verteidigen ihr Revier und sind nur in der Paarungszeit zwischen Mai und August gesellig. Nach 35 Tagen Tragezeit werden vier bis fünf Jungigel in den Monaten Juni bis August geboren. Je nach Jahresverlauf kommen auch Würfe noch im September vor - meist als zweiter Jahreswurf. Bei ihrer Geburt wiegen Igel zwölf bis 25 Gramm, sind ca. sechs Zentimeter lang und tragen etwa 100 weiße Stacheln, die in die aufgequollene Rückenhaut eingebettet sind. Augen und Ohren beginnen sich erst nach 14 Tagen zu öffnen. Die Igeljunge werden 42 Tage gesäugt. Nach diesen sechs Wochen wiegen Jungigel ungefähr 300 Gramm und sind selbständig. Erwachsene Igel haben hingegen 6000 bis 8000 Stacheln und wiegen zwischen 800 und 1500 Gramm.

Ein Igel kann sieben bis acht Jahre alt werden, die meisten erreichen aber nur ein Lebensalter von zwei bis drei Jahren. Durch ihre täglichen großen Wanderungen sind sie durch den Straßenverkehr extrem gefährdet. Die Jugendsterblichkeit ist bei Igeln hoch.

Insbesondere im Herbst können vor allem junge Igel auch tagaktiv sein, um sich noch die nötigen Fettreserven als Kälteschutz und Nahrungsvorrat für den Winterschlaf anzufressen.

Igel sind vor allem Insektenfresser und Igel sind keine Vegetarier.
Die eifrigen Insektenfresser haben ein sehr breites Nahrungsspektrum: Neben Käfern stehen auch Asseln, Schnecken und Würmer, sowie Eier und kleine Wirbeltiere auf ihrem Speiseplan - vieles zur Freude von Gartenbesitzern.
Vegetarische Kost, wie Fallobst (am liebsten mit Insekten und Würmern darin), Samen, Nüsse und Beeren findet vor allem im Herbst ihren Zuspruch als Zusatznahrung - Sie bildet eine gute Vorbereitung für den Winterschlaf, denn die kohlenhydratreiche Zukost lässt den Blutzuckerspiegel ansteigen, der bei tiefen Temperaturen wie ein Frostschutzmittel wirkt. Die täglichen Streifzüge können eine zurückgelegte Strecke von drei bis fünf Kilometern umfassen.

Bis Mitte November können Igel noch auf Futtersuche unterwegs sein, oder um einen geeigneten Platz für den Winterschlaf zu finden. Igel halten Winterschlaf. Dazu suchen sie meistens im November bei anhaltenden Bodentemperaturen um null Grad Celsius ein Winterquartier, z.B. Laub- und Reisighaufen, auf. Während der Winterschlafzeit verlieren Igel 20 bis 40 Prozent ihres Körpergewichts.

Bringen Jungigel Anfang November, im Flachland etwa Mitte November, weniger als 500 g auf die Waage, sind sie als hilfsbedürftig einzustufen. Allerdings sind auch erfolgreiche Überwinterungen bedeutend leichterer Tiere bekannt geworden. Ihr Winterquartier nutzen sie bei Schlechtwetterperioden bis in den April und Mai.

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Welche Igel brauchen Hilfe?

Was können Sie tun ?

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Igel in menschlicher Obhut

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Kranke und schwache (Jung-) Igel im Herbst

Zur Pflege muss ein Igel im Warmen (bei ca. 18 bis 20 Grad) untergebracht werden. Kann der stachlige Pflegling nicht mehr rechtzeitig vor dem Winter ausgewildert werden, so muss er in menschlicher Obhut in einer kalten aber frostfreien Unterkunft mit gut isoliertem Schlafhaus Winterschlaf halten.

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Welche Nahrung brauchen Igel in menschlicher Obhut

Als Futter hat sich bei kurzem Aufenthalt Katzen-Dosenfutter mit handelsüblichem Igelfutter 2:1 gemischt mit Haferflocken und einer Prise Futterkalk bewährt. Bei längerem Aufenthalt führt es zur Verfettung und Mangelerscheinung. Man kann auch klein geschnittenes oder püriertes Hühnerfleisch gekocht mit Möhre und wenig Reis, einen abgekochten Hühnerflügel zum Knabbern gegen Zahnstein, zusätzlich etwas Katzentrockenfutter zum Knabbern geben. Rohes Fleisch oder Regenwürmer und Schnecken empfehlen wir nicht zur Fütterung von Igeln im Haus, es können dadurch erneut Innenparasiten eingeschleppt werden. Ab und zu ein Mehlwurm kann aber nicht schaden. Im Zoogeschäft gibt es darüberhinaus als Futtertiere für Terrarienhaltung gezüchtete Insekten, die für Igel einen (nahezu natürlichen) Leckerbissen darstellen.

Kleine Igel essen gern zerdrückte Banane, Weintrauben, Beeren, Äpfel, Rosinen, Erdnußbruch o. ä. als Beifutter. Manche mögen gekochtes Ei oder ungesalzenen sehr milden Käse, auch gekochter Fisch wird gern gegessen. Kleine Igel mögen die Nahrung gern breiig; man kann das Katzenfutter mit der Gabel zerdrücken und mit Haferschleim etwas dünner machen.

Igelbabies ( bis 150 g ) oder Igel, die nicht fressen wollen, müssen mit Nahrungsbrei aus der Pipette ernährt werden. Hier hilft das Tierheim oder die Igelstation.


In der freien Natur gehen Igel Ende November in den Winterschlaf, wenn es im Freien durchgehend ca. 5 - 6 Grad sind und die Tage kurz werden. Sie suchen sich einen frostsicheren Platz, tragen Laub und Nestmaterial zusammen und wickeln sich richtig darin ein. Sie kommen dann bis Ende März / Mittel April nur jede Woche oder alle 14 Tage zum Trinken und Fressen zum Vorschein. In wärmeren Perioden wachen sie auf und laufen herum. Ist es also im Januar mal ein paar Tage ca. 10 Grad, können Sie also durchaus abends einem Igel auf Futtersuche begegnen. Hier können sie mit dem beliebten Katzen- und Igelfuttergemisch im Garten beifüttern.

In menschlicher Obhut machen Igel auch Winterschlaf. Auch wenn sie das Gewicht von mindestens 500 g haben, kann man sie nicht sofort einfach aussetzen. Sie finden Ende November kein Revier mit genügend Nahrung und Winterschlafplätzen mehr, in dem sie im Winter überleben könnten. Das Aussetzen eines Igels, der längere Zeit im Haus gepflegt wurde, ohne Beifütterung, Schlafplatz und langsame Umgewöhnung an Temperatur, Luft, Geräusche und Muskeltraining führt häufig dazu, dass das Stacheltier zugrunde geht.

Ist es draußen also ca. 5 Grad, gewöhnt man den Igel langsam stufenweise an diese Temperatur. Das Gehege sollte im Freien stehen mit einem trockenen frostgeschützten Schlafhaus. Dazu kann man einen kleineren Karton in einen größeren Karton stellen, die Zwischenwand mit Zeitung polstern und den Boden dick mit Zeitung auslegen. Styroporhäuschen bewähren sich nicht bei Igeln, die sich einen zweiten Ausgang durch das Styropor wühlen wollen. Solche Igel bekommen besser das Kartonhaus mit zweitem Ausgang oder eine Holzkiste. Bei Plastikhäuschen bildet sich häufig Kondenswasser, so dass die Einstreu feucht ist und schimmeln kann. Das ist für Igel ungeeignet. Als Nistmaterial hat sich Stroh oder Heu bewährt, von denen man einen Extrahaufen in das Gehege legt, damit sich die Igel ihr Haus selbst einrichten können. Verstopfen sie den Eingang zum Schlafhaus, wollen sie in den Winterschlaf gehen.

Trotzdem sollte im Gehege des Winterschläfers immer frisches Wasser und etwas Igel-Trockenfutter stehen für den Fall, dass der Igel erwacht und herum wandert. Das ist bei unseren milden Wintern häufig der Fall.

Im Frühjahr bei mildem Wetter Ende März bis April erwacht der Igel. Dann braucht er ca. 14 Tage mit gutem Futter zur Kräftigung und Kontrolle, ob er gesund ist, sowie Training der Muskeln und Nahrungssuche am Besten in einem großen naturnahen Außengehege. Sodann sucht man ein gutes straßenfernes, igelfreundliches Revier mit gutem Nahrungs- und Unterschlupfangebot und setzt ihn mit seinem Schlafhaus und etwas Futter aus. Nach wenigen Tagen wird er sich seinen eigenen Schlafplatz und sein eigenes Revier suchen. Wenn es möglich ist (nicht unbedingt in der Nähe von Hauptstraßen), so sollte man den Igel dort aussetzen, wo man ihn im Herbst gefunden hat. Das Revier kennt er, wenn er nicht zu klein war, und gewöhnt sich dort schneller wieder ein.

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Igel in menschlicher Obhut - weitere Tipps zur richtigen Pflege

Hospitalismus vorbeugen

Als Wildtiere haben Igel in der Natur viel Abwechslung, die sie auch in menschlicher Pflege brauchen. Ein Lederlappen oder Lederschuh, zusätzliche Papierschnipsel oder Heu oder Stroh zum Selbstbau des Nestes, ein zweites Schlafhaus ,eine flache Schale mit Grassoden zum Würmersuchen angereichert mit ein paar Mehlwürmern schaffen Abwechslung.

Sollte der Igel dennoch unter Hospitalismus leiden und stundenlang an einer Käfigseite auf- und ab laufen, muss das Gehege vergrößert werden und mit Kartons ein Labyrinth gebaut werden. Anderenfalls kann er sich die Füße blutig laufen; das wäre Tierquälerei und keine Tierpflege.

Winterschlaf ermöglichen und richtig beenden lassen

Haben die Igel ihr Winterschlafgewicht von mindestens 500 g, werden sie unruhig und möchten in den Winterschlaf gehen.

In der freien Natur gehen Igel Ende November in den Winterschlaf, wenn es im Freien durchgehend ca. 5 - 6 Grad sind und die Tage kurz werden. Sie suchen sich einen frostsicheren Platz, tragen Laub und Nestmaterial zusammen und wickeln sich richtig darin ein. Sie kommen dann bis Ende März / Mittel April nur jede Woche oder alle 14 Tage zum Trinken und Fressen zum Vorschein. In wärmeren Perioden wachen sie auf und laufen herum. Ist es also im Januar mal ein paar Tage ca. 10 Grad, können Sie also durchaus abends einem Igel auf Futtersuche begegnen. Hier können sie mit dem beliebten Katzen- und Igelfuttergemisch im Garten beifüttern.

In menschlicher Obhut machen Igel auch Winterschlaf. Auch wenn sie das Gewicht von mindestens 500 g haben, kann man sie nicht sofort einfach aussetzen. Sie finden Ende November kein Revier mit genügend Nahrung und Winterschlafplätzen mehr, in dem sie im Winter überleben könnten. Das Aussetzen eines Igels, der längere Zeit im Haus gepflegt wurde, ohne Beifütterung, Schlafplatz und langsame Umgewöhnung an Temperatur, Luft, Geräusche und Muskeltraining führt häufig dazu, dass das Stacheltier zugrunde geht.

Ist es draußen also ca. 5 Grad, gewöhnt man den Igel langsam stufenweise an diese Temperatur. Das Gehege sollte im Freien stehen mit einem trockenen frostgeschützten Schlafhaus. Dazu kann man einen kleineren Karton in einen größeren Karton stellen, die Zwischenwand mit Zeitung polstern und den Boden dick mit Zeitung auslegen. Styroporhäuschen bewähren sich nicht bei Igeln, die sich einen zweiten Ausgang durch das Styropor wühlen wollen. Solche Igel bekommen besser das Kartonhaus mit zweitem Ausgang oder eine Holzkiste. Bei Plastikhäuschen bildet sich häufig Kondenswasser, so dass die Einstreu feucht ist und schimmeln kann. Das ist für Igel ungeeignet. Als Nistmaterial hat sich Stroh oder Heu bewährt, von denen man einen Extrahaufen in das Gehege legt, damit sich die Igel ihr Haus selbst einrichten können. Verstopfen sie den Eingang zum Schlafhaus, wollen sie in den Winterschlaf gehen.

Trotzdem sollte im Gehege immer frisches Wasser und Trockenfutter stehen für den Fall, dass der Igel erwacht und herum wandert. Das ist bei unseren milden Wintern im Rhein-Main-Gebiet häufig der Fall.

Richtig auswildern

Im Frühjahr bei mildem Wetter Ende März bis April erwacht der Igel. Dann braucht er ca. 14 Tage mit gutem Futter zur Kräftigung und Kontrolle, ob er gesund ist, sowie Training der Muskeln und Nahrungssuche am Besten in einem großen naturnahen Außengehege. Sodann sucht man ein gutes straßenfernes, igelfreundliches Revier mit gutem Nahrungs- und Unterschlupfangebot und setzt ihn mit seinem Schlafhaus und etwas Futter aus. Nach wenigen Tagen wird er sich seinen eigenen Schlafplatz und sein eigenes Revier suchen.

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Weitere Hinweise zum Igelschutz

Diese Tipps wurden zusammengestellt von Brigitte Martin für den Ortsverband Darmstadt im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Hessen e.V. .
Für weitere Hinweise ist der BUND dankbar.

Hier können Sie sich hinwenden, wenn Sie weitere Igel-Beratung wünschen:
BUND Ortsverband Darmstadt im BUND Hessen

bevorzugt per eMail bund.darmstadt@bund.net
oder Telefon 06151 37931. Bitte beachten Sie, dass wir aus Kostengründen nur Telefonnummern aus dem deutschen Festnetz zurückrufen können.

Bitte beachten: Der BUND Darmstadt nimmt keine Igel in Pflege sondern gibt Ihnen Ratschläge, was Sie tun können. Für verletzte und offensichtlich kranke Igel ist die Tierärztin/der Tierarzt zuständig. Entsprechende Adressen sind im Telefonbuch zu finden.

Einige Links zu Igelseiten und praktischer Hilfe

 

Im Rhein-Main-Gebiet finden Sie oft Hilfe in örtlichen Tierheimen.

Eine der wenigen in Hessen staatlich anerkannten Igelpflegestationen, wenn Ihr Tierheim keine zu kleinen und schwachen oder kranken Igel aufnehmen sollte, ist die Igelburg Mossautal, Hauptstr. 35, 64756 Mossautal im Odenwald, Telefon 06061 967941, Frau Idun Rieden, siehe www.igelburg-mossautal.de
mit der Außenstelle Daimlerstraße 4, 64646 Heppenheim,  Frau Heike Vetter, Telefon 06252 795142

Die Wunschliste der Igelburg Mossautal bei Amazon - Spenden sind gerne gesehen : https://www.amazon.de/gp/registry/wishlist/15KRCHGWK1K80/ref=topnav_lists_1

Ein Verein, der sich insbesondere mit dem Igelschutz beschäftigt:
www.pro-igel.de
Nach PLZ suchbare Adressen von speziellen Igelstationen unter www.pro-igel.de/igel-links/adressen.html

Weitere Tipps, auch wie Sie Ihren Garten zum Igelgarten (um-)gestalten können, finden Sie hier:
Igelschutz-Interessengemeinschaft e.V.
www.igelschutz-ev.de

Eine Seite von interessierten Laien, mit hilfreichen Tipps und auch mit Gerüchten um und Märchen mit dem Igel
www.igelhelfer.de

Tipps u.a. zum Bau eines Freigeheges zur Auswilderung von Igeln finden Sie hier:
Igelzentrum Zürich
www.izz.ch

Auch hier Tipps zum Umgang mit dem Igel bei der Igelhilfe Berlin
www.igelhilfe.de

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Bücher und mehr...

Wolf Richard Günzel:
Der igelfreundliche Garten
So machen Sie Ihren Garten zum Paradies (nicht nur) für Igel
128 Seiten
Pala-Verlag Darmstadt
9,90 Euro
ISBN: 978-3-89566-250-8

erhältlich auch im BUNDladen, Berlin

Igel im Garten - Eine Broschüre aus dem BUNDladen, Berlin

BUND:
Igel im Garten
Schutz und Hilfe für eine gefährdete Tierart
20 Seiten
BUNDladen Berlin
2,20 zuzüglich Versand
Best.-Nr.: 10411

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8 Seiten)

Quelle: http://darmstadt.bund.net/service_und_beratung/igelschutz_aber_richtig/