Reihe "8ung Film!" - Filme, Diskussionen und Aktionen von BUND, Lokaler Agenda 21 und ar2com mit dem Cowo21

Seit Dezember 2010 laden in Kooperation mit der Lokalen Agenda 21 Darmstadt der Darmstädter Ortsverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Architektin Jula-Kim Sieber von ar2com – kommunikative architektur aus darmstadt (www.architektur.ar2com.de), Greenpeace Darmstadt und das Coworking-Space (Cowo21) in dessen Räume in der Holzhofallee 21, 64295 Darmstadt zu einer Reihe „8ung Film!“ ein.

Jeweils am achten Tag im Monat werden um 20:00 Uhr zeitkritische Filme mit anschließender Diskussion im Cowo21 gezeigt. Die Themen von „8ung Film!“ kommen aus den Bereichen Klima und Energie, Gesundheit, Gentechnik, Wasser, Gesellschaft, Lebensmittel und Natur.

Der Eintritt ist frei. Einlass ist ab 19:30 Uhr.

Es besteht hierbei Gelegenheit, die Räumlichkeiten des Cowo21 zu besichtigen. Ein Coworkingspace ist ein Arbeitsraum, in dem Freiberufler, Selbstständige, Studierende und alle Interessierte ganz flexibel mehr als nur einen Schreibtisch mieten können – je nach Auftragslage für einen Tag, einen Monat oder ein paar Stunden.

Vor dem jeweiligen Hauptfilm werden ein bis zwei Kurzfilme gezeigt. Die Architektin Jula-Kim Sieber von ar2com wird die Kurzfilme einleiten.

Mehr zum Cowo21 unter www.cowo21.de
Mehr zur Lokalen Agenda 21 Darmstadt unter www.agenda21.darmstadt.de
Mehr zum ar2com unter www.architektur.ar2com.de

Gasland - Ein Film von Josh Fox

Gasland ist ein vom Filmemacher Josh Fox geschriebener und inszenierter US-amerikanischer Dokumentarfilm aus dem Jahr 2010.

Als der New Yorker Theaterregisseur Josh Fox eines Tages das Angebot eines Energiekonzerns vorfindet, sein Familiengrundstück in Pennsylvania für Erdgasbohrungen anzumieten, schlägt er die lukrative Offerte aus und beginnt zu recherchieren: Er kommt Geschäftspraktiken der Unternehmen auf die Spur, die quer durch Amerika - dem "Saudi-Arabien des Erdgases" - ohne gesetzliche Beschränkungen die Reservoire mit der "Fracking"-Methode (Fracking bedeutet, eine Flüssigkeit unter sehr hohem Druck in eine Quelle – Öl, Wasser oder Erdgas – zu pumpen) anzapfen - und dabei massiv Umwelt und Gesundheit der Menschen schädigen.

In der ersten Dokumentation über den Gasförder-Boom in den USA - und über dessen ökologischen Risiken reist Fox in klassischer Roadmovie-Manier quer durch Amerika, quer durch "Gasland", und zeigt, wie Giftstoffe, die bei der Förderung verwendet werden, Menschen und Umwelt belasten.

Auch in Deutschland gibt es einen Run auf neue Erdgasquellen. Erste Probebohrungen fanden bereits statt.

Mehr zum Film erfahren Sie auf der Website: http://gaslandthemovie.com/

"Gekaufte Wahrheit - Gentechnik im Magnetfeld des Geldes"

Der Film "Gekaufte Wahrheit - Gentechnik im Magnetfeld des Geldes" von Bertram Verhaag, ausgezeichnet mit zahlreichen Preisen

entlarvt die Methoden der großen Agrogentechnikkonzerne, die gegen unbequeme Wahrheiten von Wissenschaftlern eingesetzt werden.

Aus der Kurzfassung des Inhalts:

Zwei führende Molekularbiologen in Schottland und Kalifornien veröffentlichten kritische Ergebnisse ihrer Forschung zu gentechnisch veränderter Nahrung (GM-Food). Sie verloren ihre Arbeit und wurden darüber hinaus persönlich ruiniert durch Streichung der Forschungsmittel und Zerstörung ihres wissenschaftlichen Rufs.

Der Film erzählt aber auch die Geschichte ihres persönlichen Mutes und ihres Verantwortungsgefühls der Öffentlichkeit gegenüber, die bereits jahrelang GM-Food konsumiert.

Aussagen von Wissenschaftlern selbst belegen, dass 95% der Forscher im Bereich Gentechnik von der Industrie bezahlt werden. Nur 5% der Forscher sind unabhängig. Die große Gefahr für Meinungsfreiheit und Demokratie ist offensichtlich. Kann die Öffentlichkeit – können wir alle – den Wissenschaftlern noch trauen?

Mehr zum Film erfahren Sie auf der Website: www.gekauftewahrheit.de

Bye bye Schmetterling

Über eine Aktion für die Rettung vieler Schmetterlingsarten
pssend zur BUND-Aktion Abenteuer Faltertage

Der Film "Bye Bye Schmetterling" begibt sich auf die Spur eines schleichenden Wandels in unserer Natur, der jenseits der großen, schlagzeilenträchtigen Umweltkatastrophen einen großen Effekt auf die Umwelt hat.
Im späten Frühjahr wird gemäht. Das Gras muss geschnitten werden, damit genug Heu für das Vieh da ist. Wenn es warm und das Wetter richtig schön ist, sind die Bauern mit ihren großen Mähmaschinen auf den Wiesen unterwegs. Was so idyllisch anmutet, hat fatale Folgen: Auf den Wiesen werden Ende Mai die Lebensgrundlagen der Schmetterlinge zerstört.
Jede Mahd vernichtet Tausende von Eiern, aus denen später Raupen und noch später Schmetterlinge geworden wären. Das hat Folgen: Die Zahl der Schmetterlinge und ihrer Arten hat in den vergangenen Jahrzehnten rapide abgenommen. Und es ist nicht nur ein poetischer Verlust, es ist ein Verlust an ökologischer Vitalität und ein für die Natur kaum zu ersetzender Verlust an "Bestäubern".
Dr. Josef Settele ist Biologe am UFZ - Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle, ein Schmetterlingsexperte. Seine Tochter liebt Schmetterlinge und hegt diese im heimischen Insektarium. Settele leitet in Deutschland eine Untersuchung über die Entwicklung der Schmetterlinge, und koordiniert europaweit Projekte zum Schutz der Biodiversität.
Warum sterben die Schmetterlinge? Welche Folgen hat das für unsere Umwelt? Ist die schleichende "Chemisierung" unserer Natur schuld? Welche Rolle spielt die Zersiedelung?
Der Film beantwortet diese Fragen und führt den Zuschauer dazu quer durch Europa. Zum Beispiel nach England. Hier ist das Schmetterlinge-Zählen eine ähnliche Leidenschaft wie die kürzlich verbotene Fuchsjagd. Unter der Schirmherrschaft von prominenten Zeitgenossen wie Sir Richard Attenborough brechen jedes Frühjahr Tausende Engländer auf, um in der Natur ihre Schmetterlinge zu zählen. Klimaexperten untersuchen auf der britischen Insel den Zusammenhang zwischen Klimawandel und Artensterben.
Der Film zeigt das Werden und Leben einer kleinen Raupe in den Händen eines kleinen Mädchens genauso wie die Anstrengungen der Biologen europaweit, den endgültigen Abschied von den entzückenden Faltern zu vermeiden.

Dokumentarfilm, 45 Minuten
SWR, 2005

Amy und die Wildgänse

Mehr zum Film lt. Wikipedia:

Amy und die Wildgänse (Originaltitel Fly Away Home) ist ein 1995/1996 in Kanada gedrehter Spielfilm über Migration von Kanadagänsen.

Der Film basiert auf der wahren Geschichte von William Lishman, einem kanadischen Erfinder, der erstmals Kanadagänse mit seinem Ultraleichtflugzeug in den Süden geführt hat.

Die 13-jährige Amy Alden (Anna Paquin) wird nach dem Unfalltod ihrer in Neuseeland lebenden Mutter von ihrem Vater Thomas Alden (Jeff Daniels) nach Kanada auf dessen Farm geholt. Da sie jedoch fast keine emotionale Beziehung zu ihrem Vater hat, von dem sich die Mutter mit Amy schon lange zuvor getrennt hatte, findet sie sich nur schwer in ihr vollkommen verändertes neues Leben.

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AMY UND DIE WILDGäNSE

("Fly Away Home")

(USA, 1996)

Regie: Carroll BallardFilm-Länge: 107 Min.

FSK: ab 6 Jahren
Thema: Natur und Umwelt, Problem- und Konfliktbewältigung, Familie
Fächer: Deutsch, Biologie, Physik

"Let's make money"

Ein Fim von Erwin Wagenhofer, ausgezeichnet mit dem Deutschen Dokumentarfilmpreis 2009.

Er sagt zum Film: "Vor Jahren fiel mir der Werbespruch einer Bank auf, der lautete „Lassen Sie Ihr Geld arbeiten“. Wenn man über diesen Spruch nachdenkt, kommt man schnell zu der Erkenntnis, dass das ein unfassbarer Schwachsinn ist. Geld kann nicht arbeiten. Arbeiten können Menschen, Maschinen und vielleicht noch Tiere.
Wir wollten uns anschauen, wie das konkret aussieht: Was passiert, wenn unser Geld, das Kapital, arbeiten soll. Meistens funktioniert das über Ausbeutung, das war der Ausgangspunkt."...

Dokumentarfilm
Regie: Erwin Wagenhofer
Allegro Film-Produktion
Mit Unterstützung von: Österreichisches Filminstitut und Filmfonds Wien
In Zusammenarbeit mit dem ORF
Lauflänge: 107 Minuten
Österreich 2008
www.letsmakemoney.at

Hinweis: Am 16. April findet im BUND-Treff ein Workshop statt: "Wirtschaft ohne Wachstum - Konzepte für die Zukunft", mehr dazu siehe....

"Water makes money"

Ein Film von Leslie Franke und Herdolor Lorenz - Water makes money

Ein Film von Leslie Franke und Herdolor Lorenz - Water makes money

Der Film (Premiere 23. September 2010) zeigt, wie private Konzerne aus Wasser Geld machen. Mit falsch berechneten Kosten und mangelhafter Wartung von Anlagen für die Wasserversorgung und -entsorgung erwirtschaften „Wasserkonzerne“ wie Veolia und Suez aus Frankreich millionenschwere Extraprofite. Die Wasserpreise für den Verbraucher sind bei privaten Versorgern um 20 – 60% höher als bei öffentlichen. Innerhalb der letzten 10 Jahre ist allein Veolia in 450 deutschen Städten groß in die Wasserversorgung eingestiegen. Insgesamt sind beide Konzerne schon in etwa 72 Ländern auf fünf Kontinenten präsent. Ein weltweites Wassermonopol ist ein beunruhigendes Szenario.

Mehr zum Film unter www.watermakesmoney.com

Eine Koproduktion der Kernfilm mit Achille du Genestoux und La Mare aux canards
von  Leslie Franke und Herdolor Lorenz in Zusammenarbeit mit Christiane Hansen, Jean Luc Touly, Marc Laimé , Markus Henn und Aquattac
Länge: 90 Min., Technik: HDcam (16:9)

"Monsanto - Mit Gift und Genen"

Der Dokumentarfilm "Monsanto - Mit Gift und Genen" von Marie-Monique Robin beschreibt Geschichte und Gegenwart des Monsanto-Konzerns. Monsanto erforscht, produziert und verkauft gentechnisch verändertes Saatgut. Als Chemieproduzent für Saccharin und Koffein 1901 gegründet, gelangte Monsanto als Hersteller des im Vietnamkrieg exzessiv eingesetzten Herbizids Agent Orange zu trauriger Berühmtheit. Monsantos Hormon zur Steigerung der Milchleistung Posilac wird in den USA bei einem Drittel aller Milchkühe eingesetzt, in der EU und in Kanada ist es verboten. Monsanto ist mit Niederlassungen in 46 Ländern weltweiter Marktführer auf dem Gebiet der Biotechnologie. 90 Prozent der heute angebauten gentechnisch veränderten Organismen, unter anderem Soja, Raps, Mais und Baumwolle, sind Monsanto-Patente. Die Praktiken des Konzerns stehen weltweit in der Kritik der Betroffenen und Globalisierungsgegner. Sie wollen alles Saatgut kontrollieren und machen alle Lebensmittel zu ihrem Eigentum, beklagt ein Landwirt im Film.

Dokumentarfilm Frankreich 2007
Regie: Marie-Monique Robin
Originaltitel: LE MONDE SELON MONSANTO
Lauflänge: 107 Minuten

Mehr zum Film hier...

Für die anschließende Diskussion konnten Kathrin und Thomas Goebel, die Bio (Demeter)-Landwirte vom Hofgut Oberfeld gewonnen werden!

"Die 4. Revolution - Energy Autonomy"

Die 4. Revolution - Energy Autonomy

Der Dokumentarfilm DIE 4. REVOLUTION – ENERGY AUTONOMY von Carl-A. Fechner steht für eine mitreißende Vision: Eine Welt-Gemeinschaft, deren Energieversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen gespeist ist – für jeden erreichbar, bezahlbar und sauber. Eine globale Umstrukturierung, die Machtverhältnisse neu ordnet und Kapital gerechter verteilt, könnte jetzt beginnen. Wir müssen es nur tun!

Wie – das zeigt Fechners Film anhand beispielhafter Projekte und ihrer Vorkämpfer in zehn Ländern: Das energieeffizienteste Bürogebäude der Welt steht in Deutschland und produziert mehr Energie, als es verbraucht. Erneuerbare Energien sichern Familien in Mali und Bangladesh über hautnahe Finanzierungsmodelle die Existenz. Alternative Energiekonzepte revolutionieren die Autoindustrie und fördern neue Wege der Mobilität.

In vierjähriger Produktionszeit begleiteten Carl-A. Fechner und sein Team engagierte Prominente, sprachen mit Top-Managern, afrikanischen Müttern, Bankern und ambitionierten Aktivisten auf der ganzen Welt. Am Ende des hochaktuellen Films kann für alle ein neuer Anfang stehen: Die 4. Revolution – Energy Autonomy.

Dokumentarfilm - Deutschland 2009
Lauflänge 83 Minuten

Mehr zum Film hier: www.energyautonomy.org.

und auf www.4-revolution.de

“Uranium - is it a country? Eine Spurensuche nach der Herkunft von Atomstrom.”

Ein Film von Strahlendes Klima / Nuking the climate - Uranium - is it a country? Eine Spurensuche nach der Herkunft von Atomstrom.

Der Dokumentarfilm “Uranium - is it a country? Eine Spurensuche nach der Herkunft von Atomstrom.” von 2009 ist der erste Film der unabhängigen Initiative Strahlendes Klima, einem Dokumentarfilm-Projekt über Uranabbau und Kernkraft. Der Film führt in die Wüste Australiens, wo der Bergbauriese BHP Billiton das größte Uranvorkommen der Welt abbaut.

Mehr Informationen zum Film gibt es unter www.strahlendesklima.de

Neben der Diskussion ist es auch möglich, im Anschluss direkt online zu einem Ökostromanbieter zu wechseln, siehe auch > Service und Beratung > unsere Ökotipps > zu Ökostrom wechseln...

Angaben zum Film

Genre: Dokumentarfilm
Titel: „Uranium- is it a country? Eine Spurensuche nach der Herkunft von Atomstrom“
Produktion: Initiative Strahlendes Klima (engl.: Nuking the Climate)
Lauflänge: 53 Minuten
Deutschland/Frankreich/Australien 2008
Format: DVD-Video
Bildformat: 4:3 Letterbox (PAL)
Sprache: Originalton Englisch/Deutsch
Untertitel: Deutsch
Produktionsleitung/Regie: Stephanie Auth, Isabel Huber, Kerstin Schnatz
Kamera: Isabel Huber
Schnitt: Martin Kleinmichel
Musik: Lars Deutsch
Animationen: Falko Paeper
DVD-Authoring: Robin Palme
Übersetzung: Emily Sullivan Sanford
Lizenz: Creative Commons Lizenz

Bedingungen für Creative Commons Lizenz

Auch Filme auf DVD oder Blue Ray unterliegen für die Vorführung außerhalb des privaten Bereichs einer Lizenz. Diese Lizenzgebühren sind unterschiedlich udn beim jeweiligen Filmproduzenten oder Filmverleiher in Erfahrung zu bringen.

Einige Filme, insbesondere Dokumentarfilme stehen unter einer Creative Commons-Lizenz. Unter bestimmten Bedingungen darf der Film frei verbreitet werden:

Das bedeutet:

Freie Verbreitung - Das Werk bzw. den Inhalt darf vervielfältigt, verbreitet und öffentlich zugänglich gemacht werden.

Aber nur unter den folgenden Bedingungen:

Namensnennung - Der Produzent/ der Hersteller muss urheberrechtlich bei der Ankündigung des Films genannt werden.

Nicht Kommerziell - Es darf kein Eintrittsgeld für den Film erhoben werden (Spenden für gemeinnützige Veranstalter sind aber erlaubt!).

Keine Bearbeitung - Der Film darf nicht verändert oder geschnitten werden und auch nicht verkürzt gezeigt werden.

Nähere Angaben zur Creative Commons Lizenz hier...

Creative Commons License

Beispiel
Lizenz: Creative Commons Lizenz „CC-BY-NC-ND“  Der Dokumentarfilm Uranium - is it a country? von der Initiative Strahlendes Klima steht unter einer Creative Commons-Lizenz. Unter bestimmten Bedingungen darf der Film frei verbreitet werden: Namensnennung - Nicht Kommerziell - Keine Bearbeitung”
Nähere Angaben zur Creative Commons Lizenz hier...



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